Archiv der Kategorie: Treptow, Köpenick

Güterstraßenbahn in Berlin Köpenick,DDR, Jan 1990 – BVB Goods tram. ßäöü

A few nice grünauer straße köpenick images I found:

Güterstraßenbahn in Berlin Köpenick,DDR, Jan 1990 – BVB Goods tram. ßäöü
grünauer straße köpenick
Image by sludgegulper
There was a goods tram operation between a paper works at Mahlsdorf – VEB Sero and a riverside wharf in Köpenick Hafen, Grünauer Straße. One of the converted Reko motor cars is taking two empty wagons back to Mahlsdorf for another load of waste paper.. This operation ceased not long afterwards. In the background, several of BVB’s Ikarus buses.
However, in present day Dresden, the CarGo goods tram has been reintroduced in a somewhat more modern form.
A further picture of this day’s operation is here
More information about the Koepenick quayside operation, which involved a reversal and cross over to get into the harbour from the inward, Koepenick bound line, of this curious service is on this forum page
ANother picture of the same service on the same day in 1990 is on this Flickr page

Leerstand. Ehemalige Bibliothek in Berlin-Koepenick (2013)
grünauer straße köpenick
Image by vab_strauch
Eckgebaeude Gruenauer Strasse / Rudower Strasse in Berlin-Koepenick. Frueher Zweigbibliothek der Stadtbezirksbibliothek Koepenick (Adresse Rudower Strasse 1), jetzt Leerstand.

Historischer Hintergrund:
Das Schicksal der Bibliotheken in Berlin 1990-2010 oder: Geht das Bibliothekssterben weiter?
Teil 1.1.: Pudellek, Maria: Zur Abwicklung von DDR-Büchern und -Bibliotheken nach der
Wende 1989/90 in Berlin
www.kribiblio.de/wp-content/uploads/2011/11/BerlinTeil_1.pdf

Alle Teile:
www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte//2011/1155/

(CC BY-SA – credit: Photo by Ingrid Strauch)

Cool Bezirksamt Treptow-köpenick Berlin images

Some cool bezirksamt treptow-köpenick berlin images:

Marzahn-Hellersdorf: AfD (23,6%) bekam 74 Wählerzweitstimmen mehr als die Linke (23,5%). „Das Ganze ist ein katastrophales Ergebnis. Das wird den Bezirk weit zurückwerfen“, kommentierte Bürgermeister Stefan Komoß (SPD) dieses Resultat …
bezirksamt treptow-köpenick berlin
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ABBILDUNG: Blumbergerdamm 6, Wahllokal 410, Marzahn-Hellersdorf, Zweitstimmen und Erststimmen

AfD hat in Hellersdorf mehr Stimmen als gedacht
In Marzahn-Hellersdorf war vor allem die AfD erfolgreich. Für das Abgeordnetenhaus holten die Rechtspopulisten die meisten Zweitstimmen aller Parteien im Bezirk. Aber es war knapp: Am Ende lagen die AfD mit 23,6 Prozent hauchdünn vor der Linken mit 23,5 Prozent. Der Vorsprung betrug 71 Wählerstimmen. Das hätte bei einer Überprüfung noch kippen können, stattdessen ist der Vorsprung jetzt sogar auf 74 angestiegen. Auf Bezirksebene erzielte die AfD mit 23,2 Prozent das zweitbeste Ergebnis für die BVV-Wahl und wird 15 Bezirksverordnete stellen. Das bedeutet, dass sie mit einem Stadtrat im Bezirksamt vertreten sein wird.

Interessant war auch der Wahlbezirk 409. Er gehört zum Wahlkreis 4, der die Gebiete Marzahn-Süd und Biesdorf umfasst. CDU-Stadtrat Christian Gräff hatte hier der Linken-Politikerin Regina Kittler das Direktmandat fürs Abgeordnetenhaus denkbar knapp abgerungen: mit 26,0 zu 25,9 Prozent oder 22 Stimmen Vorsprung. Der Stimmbezirk hätte die Verhältnisse umkehren können – stattdessen wurde festgestellt, dass Gräff zwei Stimmen mehr erhalten hat als ursprünglich gezählt, sein Vorsprung ist also noch angewachsen. Eine Nachzählung dieses knappen Ergebnisses war zu erwarten gewesen. Die Linken-Abgeordnete hatte am Mittwoch ihrerseits erklärt, Wahlkreis 415 nachzählen zu lassen.
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Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat die AfD bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus die meisten Zweitstimmen geholt – hauchdünn vor der Linken. 19. September 2016, 19:41 Uhr
Am Tag danach hängen die Plakate der Parteien noch an Laternenpfählen zwischen Supermarkt, Plattenbauten und China-Imbiss am östlichen Stadtrand von Berlin. Der AfD-Slogan "Erst Schwerin, dann Berlin" ist bei der Wahl am Sonntag Realität geworden. Die Rechtspopulisten ziehen nun auch ins Landesparlament der Hauptstadt ein. Und im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf haben sie sogar die meisten Zweitstimmen erobert.

Aber wo sind die AfD-Wähler? Warum haben sie sich so entschieden? Am Montag reden in dem Bezirk eher die anderen – und suchen nach Erklärungen.

"So hat der Nationalsozialismus angefangen"
Rentner Jürgen Köhler schüttelt empört den Kopf. "Das ist eine Sauerei, so hat der Nationalsozialismus angefangen." Der 78-Jährige hat nicht damit gerechnet, dass in seinem Bezirk die AfD mit 23,6 Prozent der Zweitstimmen stärkste Partei wird – ganz knapp vor der Linken – und dann noch zwei Direktmandate holt. Eine Partei, die einen Schießbefehl gegen Flüchtlinge ins Spiel bringe – "das kann doch nicht richtig sein". Köhler wohnt hier seit 1987 in einem sanierten Plattenbau. Zu hören ist, dass viele linke Wähler im Clinch mit AfD-Anhängern liegen.

Am Einkaufscenter Eastgate hat ein 66-Jähriger eine andere Erklärung für die berlinweit 14,2 Prozent für die AfD: "Das ist alles Protest. Die Bewohner spielen doch keine Rolle mehr in der Politik. Berlin ist zur Partystadt verkommen." Ein 48-jähriger Außendienstler meint hingegen, die Wut über die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) habe auch in Berlin zum AfD-Erfolg geführt. Jetzt sind die Rechtspopulisten in zehn Landesparlamenten vertreten.

Ein großer Teil des Bezirks mit heute knapp 260 000 Einwohnern wurde in der DDR im sozialistischen Wohnungsbau auf der grünen Wiese hochgezogen. Etliche Ältere, die als junge Familien damals eine der begehrten Plattenbauwohnungen mit Warmwasser und Zentralheizung bekamen, sind geblieben. Doch nach dem Mauerfall zogen auch viele weg, dafür kamen Tausende Russlanddeutsche. Inzwischen wohnen hier viele Menschen, die sich im Zentrum keine Wohnung mehr leisten können. Doch auch Gebiete mit Einfamilienhäusern und Gärten gehören zu Marzahn-Hellersdorf.

AfD im Osten erfolgreich
Wiederholt geriet der Bezirk wegen Angriffen auf Flüchtlingsheime in die Schlagzeilen. In den sozial schwächeren Gegenden im Ostteil Berlins ist das AfD-Wählerklientel groß. Doch auch in den West-Bezirken Spandau, Reinickendorf und im multi-kulturellen Neukölln waren die Rechtspopulisten erfolgreich.

Es seien nicht die Abgehängten, die AfD wählen, sagt Spitzenkandidat Georg Pazderski im rbb. Zu den künftigen Abgeordneten der AfD gehören Ärzte, Ingenieure, Unternehmensberater. Geht es nach Pazderski, soll Berlin "ein Aushängeschild für die Regierungs- und Leistungsfähigkeit der AfD" werden. Den Wahlerfolg erklärt der frühere Bundeswehroffizier so: "Was dem Bürger fürchterlich stinkt: dass er vor vollendete Tatsachen gestellt wird, dass er nicht gefragt wird."
Die Rechtspopulisten können mit 25 Abgeordneten ins Landesparlament einziehen. Fünf Politiker wurden direkt gewählt, neben den beiden in Marzahn-Hellersdorf auch in den Bezirken Lichtenberg, Pankow und Treptow-Köpenick. Rechnerisch kann die AfD sieben Stadträte in den zwölf Bezirksämtern stellen. Ob die anderen Parteien das verhindern und ob die AfD überhaupt genug Personal hat, ist noch offen.

Desinteresse oder Ignoranz wie bei Passanten am Eastgate ("Interessiert mich nicht" oder "dazu sag ich nichts") dürften aus Expertensicht nicht weiterhelfen, um mit dem politischen Phänomen AfD umzugehen. Politikwissenschaftler Hajo Funke meint, die Partei könnte durch ein linkes Regierungsbündnis entzaubert werden. Dafür müssten SPD, Grüne und Linke eine "gute Sozial-, Flüchtlings- und Wohnungspolitik machen" – das, was der rot-schwarze Senat nicht geschafft habe.
Am Helene-Weigel-Platz in Marzahn outet sich dann doch noch ein AfD-Wähler. "Ich hab nichts gegen Ausländer. Aber die Kriminellen müssen raus. Und es muss was übrig bleiben für die Deutschen – für Rentner und Kinder", sagt der 47-jährige Händler, der Werbung für Parfüm macht. Früher habe er SPD gewählt.
© nbu/dpa
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Zwei Direktmandate, ein Stadtrat: Die AfD hat in Marzahn-Hellersdorf einen großen Erfolg erzielt. 19.09.2016 Tagesspiegel
Die Wahl am Sonntag hat Berlin erschüttert – und das Epizentrum lag in Marzahn-Hellersdorf. Für das Abgeordnetenhaus holten die Rechtspopulisten die meisten Zweitstimmen aller Parteien im Bezirk. Das gab es sonst nirgendwo. Am Ende lagen die AfD mit 23,6 Prozent hauchdünn vor der Linken mit 23,5 Prozent. Der Vorsprung betrug 71 Wählerstimmen.

Zwei ihrer Kandidaten errangen Direktmandate für den Einzug ins Landesparlament. Jessica Bießmann ließ in Hellersdorf-Nord (Wahlkreis 3) Gabriele Hiller von den Linken mit 29,8 Prozent zu 28,1 Prozent hinter sich. AfD-Mann Gunnar Lindemann schlug im Wahlkreis 1 (Marzahn-Nord mit Ahrensfelde) Wolfgang Brauer mit 30,6 Prozent zu 28,7 Prozent. Es ist ein Debakel für den Linken-Politiker: Brauer hatte den Wahlkreis seit 1999 viermal in Folge direkt geholt. Auch die AfD-Bezirksvorsitzende Jeannette Auricht zog über die Liste ins Abgeordnetenhaus ein.

Der kleine Trost für die Linke: Mit 26,0 Prozent verteidigte sie den ersten Platz bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung. Doch sie musste in einem ihrer Stammbezirke erneut Anteile abgeben (2011 waren es noch 31,2 Prozent, 2001 für die PDS sogar 51,1 Prozent). Alles läuft auf Dagmar Pohle als neue Bezirksbürgermeisterin hinaus. Die Linke hat 16 Sitze in der BVV. Zusammen mit der SPD von Amtsinhaber Stefan Komoß (18,3 Prozent, 11 Sitze, ein Minus von 8,1 Prozentpunkten) und den Grünen (4,6 Prozent, 2 Sitze) könnte es für eine rot-rot-grüne Mehrheit von 29 der 55 Sitze im Kommunalparlament reichen.

Auf Bezirksebene erzielte die AfD mit 23,2 Prozent das zweitbeste Ergebnis für die BVV-Wahl und wird 15 Bezirksverordnete stellen. Das bedeutet, dass sie mit einem Stadtrat im Bezirksamt vertreten sein wird. "Das Ganze ist ein katastrophales Ergebnis", sagte Bürgermeister Stefan Komoß in einer ersten Reaktion. "Das wird den Bezirk weit zurückwerfen." Der SPD-Politiker hatte in den letzten Jahren mit seinen Kollegen von der Linken und der CDU viel dafür getan, Marzahn-Hellersdorf als modernen Bezirk zu positionieren, der wirtschaftlich wächst. Kurz vor der IGA 2017 ist nun das mühsam aufgebaute Image wieder gefährdet.

Marzahn-Hellersdorf Warum fühlen sich die Leute so abgehängt? von Sabine Rennefanz, 21.9.2016

Wenn man mit Anwohnern im Marzahner Norden spricht, will keiner die AfD gewählt haben. Worüber aber alle sprechen, ist der Frust, die Perspektivlosigkeit und das Gefühl, vom Boom der Stadt nicht zu profitieren.

Aufregen über Flüchtlinge

Da ist der 25-Jährige, der sich über die Verwahrlosung der Schulen und die Aggressivität der Kinder beklagt. Er selbst flog mit 14 von der Schule, weil er seinem Lehrer den Kiefer brach, sagt er. Er rappelte sich auf, verdient sein Geld als Wachschützer, doch viele seiner alten Klassenkameraden haben es nicht geschafft.

„Dafür haben die jede Menge Kinder, weil sie schon mit 14 angefangen haben.“ Da ist der 61-Jährige, der sich darüber aufregt, dass für Flüchtlinge Wohnungen gebaut würden, während im Stadtteil die Schulen verfallen und nicht mal mehr die Gehwege ordentlich geputzt werden.

Jeder Fünfte ist Migrant

Der Quartiersmanager André Isensee ärgert sich über das Medienimage der Marzahner Großsiedlung. „Der Stadtteil wird extrem verrissen“, sagt er. Der 35-Jährige leitet das Quartiersmanagement Marzahn Nord-West, das größte der Stadt, ist zuständig für 23.000 Menschen, quasi eine Kleinstadt.

38 Prozent leben hier laut Sozialbericht 2014 von Hartz IV, die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die auf Sozialhilfe angewiesen ist, liegt noch höher. Im Jahr 2016 zahlt der Bezirk insgesamt knapp 300 Millionen Euro an Transferleistungen.

Isensee sagt, die Gegend sei besser als ihr Ruf, es habe sich viel getan seit dem Sparkurs vom einstigen Finanzsenator Thilo Sarrazin, der festgelegt hatte, dass in der Verwaltung niemand mehr eingestellt werden durfte, bis die Zahl des Personals auf 100.000 geschrumpft war, was zu absurden Engpässen führte.
Was nutzen Projekte, wenn die Bürger sie nicht annehmen?

Der Quartiermanager schwärmt von den vielen Angeboten in der Nachbarschaft, dem Trimm-dich-Pfad, der kürzlich eingerichtet wurde, der Umgestaltung des einst trostlosen Barnimplatzes, der Schulsozialarbeit, dem Projekt, der Schulabbrechern bei der Jobsuche hilft.

Weitere Projekte sind geplant, dafür bekommt das Quartiersmanagement drei Jahre 270.000 Euro aus dem Förderprogramm Soziale Stadt. Doch was nützen die tollsten Angebote, wenn der Bürger nicht hingeht und stattdessen sich zu kurzgekommen fühlt?

Isensee gibt zu, dass es schwer sei, die Menschen zu erreichen. „Aktionen, die stattfinden, werden oft gar nicht wahrgenommen.“ Viele fühlten sich ohnmächtig, die AfD habe das geschickt ausgenutzt, indem sie die Flüchtlinge zu Sündenböcken aufbaute. Zwei Tage vor der Wahl hat der Direktkandidat, Gunnar Lindemann, eine Postwurfsendung herumgeschickt, lokale Themen ignorierte er.

Manche profitieren von den Flüchtlingen

Es heißt oft, die Ausländerfeindlichkeit in Marzahn-Hellersdorf sei hoch, obwohl es kaum Migranten gebe. Doch die Zahl der Migranten schwankt je nach Region sehr. Leben im bürgerlichen Kaulsdorf kaum Einwanderer, hat in Marzahn-Nord jeder Fünfte ausländische Wurzeln, vor allem russische, in Hellerdorf-Nord sogar jeder Dritte.

Dort sind in den vergangenen Jahren viele Rumänen und Bulgaren hingezogen. Außerdem sind im gesamten Bezirk mehrere Flüchtlingsunterkünfte im Bau.

Renate Schilling kennt das Klagelied von den Zukurzgekommenen, die den Flüchtlingen das Geld neiden. „Dabei profitieren einige selbst, weil sie ihre Wohnungen teuer an Flüchtlinge vermieten“, sagt die Leiterin des Stadtteilzentrums Marzahn-Mitte.

Die Gegend habe sich verändert, viele Leute, die sich die gestiegenen Mieten in der Innenstadt nicht mehr leisten können, seien an den Rand gezogen. Inzwischen gebe es kaum Zuzug. „Es gibt nur noch vereinzelt günstige Wohnungen“, sagt sie. Durch die steigenden Bevölkerungszahlen sind die nächsten Probleme programmiert, es fehlen Kita- und Schulplätze.

Der NPD gelang es, das Mikrofon zu ergreifen

Wenn man mit Renate Schilling spricht, bekommt man den Eindruck, dass auch die Fehler der Bezirkspolitiker zum Erfolg der AfD beigetragen haben. Besonders Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (SPD) kommt nicht gut weg. Da geht es um Dinge wie die Sporthalle, die Komoß an vier Tagen nur noch für Frauen zugänglich machen wollte.

Ein scheinbar kleines Thema, das viele aufbrachte, weil kaum jemand den Sinn verstand. Auf einer Bürgerversammlung 2013 in Hellersdorf zum geplanten Flüchtlingsheim machte Komoß keine gute Figur, der NPD gelang es, das Mikrofon zu ergreifen. In der letzten Zeit, als es um die neuen Standorte für Flüchtlingswohnheime ging, habe Komoß gar nicht mehr das Gespräch gesucht, sagt Renate Schilling.

Auch die regelmäßige Stadtteil-Einwohnerversammlung schaffte das Bezirksamt ab. Komoß hat seinen Posten in der Wahl verloren. Seine Nachfolgerin wird wahrscheinlich Dagmar Pohle, die auch seine Vorgängerin war.

Enttäuscht vom Leben

Armut, Frust, Fehler in der Bezirkspolitik – reicht das, um den immensen Erfolg der AfD zu erklären? Oder ist es so, dass die Ostler empfänglicher für sogenannte einfache Wahrheiten sind?

Die Plattenbauten im Marzahner Norden wurden zwischen 1985 und 1987 bezogen, schon damals sei nicht auf soziale Mischung geachtet worden, sagt Wolfgang Brauer, der 17 Jahre lang den Wahlkreis im Abgeordnetenhaus vertrat und ihn jetzt an die AfD verlor.

In der Wendezeit engagierten sich viele politisch, doch die Gestaltungsmöglichkeiten endeten mit der schnellen Einigung abrupt, viele verloren ihre Arbeit, fanden sich im neuen Land nicht mehr zurecht. „Bei vielen setzte sich über die Jahre das Gefühl fest, letztlich entscheiden sowieso die da oben, da muss man sich nicht anstrengen, da kann man gleich die Verantwortung abgeben“, sagt Quartiersmanager André Isensee, der als Student seine Abschlussarbeit über Beteiligungsmöglichkeiten in Ostdeutschland geschrieben hat. Er spricht von einer „ostdeutschen Enttäuschungsgesellschaft“.

Kunst im Park: Wolf und Storch
bezirksamt treptow-köpenick berlin
Image by Pascal Volk
Es ist nicht ganz einfach herauszubekommen, welche Tiere das sein sollen. Meine erste Idee war Fuchs und Storch.
Auf der Website vom zuständigen Bezirksamt Treptow-Köpenick ist im Artikel Rosengarten im Treptower Park von „Wolf und Storch“ die Rede. Im Wikipedia-Artikel Treptower Park wird von Wolf und Kranich berichtet. Und dann gibt es noch den Bericht Rentner entdeckt Doppelgänger-Skulptur in Treptow. In diesem wird zuerst Fuchs und Storch erwähnt. Aber das Lichtenberger Bezirksamt spricht – weiter im Bericht – ebenfalls von Wolf und Storch.
Die Skulptur stammt von Stephan Horota.

Berlin – S-Bahn and U-Bahn Map (1998)

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Berlin – S-Bahn and U-Bahn Map (1998)
s bahn berlin köpenick
Image by roger4336
A map of Berlin’s S-Bahn (urban railroad) and U-Bahn (subway) systems in 1998. Germany and Berlin had been reunited for eight years. The connections that were broken when the Wall was built had been restored. Best viewed large / original.

Berlin has two separate public transport rail systems, the S-Bahn and U-Bahn. The S-Bahn is operated by the national railroad. It has been the Deutsche Reichsbahn (DRG) from 1924 to the end of World War II, the East German Deutsche Reichsbahn (DR) until 1990, and now the Deutsche Bahn (DB). The lines are above ground, and some are parallel to long-distance lines.

The U-Bahn is operated by Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), which is owned by the city of Berlin. Lines are underground in the main part of the city (about 80%). Lines may be above ground or in cuttings below in street levels in the outer regions.

The S-Bahn extends outside the boundaries of Berlin, especially to the east, but most notably to Potsdam in the southwest. The U-Bahn operates only in Berlin. The dotted "boundary" line in the map is not the border of Berlin, but the BVG service area. Some areas of Berlin in the east, among others Köpenick in the southeast, are outside the BVG area.

Forsten im Bezirk Treptow-Köpenick

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Forsten im Bezirk Treptow-Köpenick
köpenick karte
Image by Schockwellenreiter
(Photo: Jörg Kantel)

Archiv C747 Postkarte (back) aus Berlin-Adlershof, 12. Dezember 1925
köpenick karte
Image by Hans-Michael Tappen
"Adlershof ist ein Berliner Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick. Bis zur Verwaltungsreform 2001 war es ein Ortsteil des ehemaligen Bezirks Treptow." Wikipedia

"Liebe Anni! Du bist mir doch nicht böse, daß ich so lange nicht schrieb. Aber deshalb habe ich Dich nicht vergessen und denke sehr oft an Dich. Wie geht es Dir denn meine Liebe, bist Du gesund?…Herzliche Grüße und tausend Küsse Dein Dich ? Franz".